Farting Wood

Unoffizelle Deutsche Fanpage zu ~ Als die Tiere den Wald verließen ~


    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Austausch

    Umfrage

    Wie findet ihr meine Sonic FF?

    Stimmen insgesamt: x

    *Balto*
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    Alter: 26
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    Punkte: 1243
    Anmeldedatum: 12.02.09

    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Mo Jun 22, 2009 10:12 am

    12. Die erste Niederlage

    Knuckles, Tails und Horus warteten gerade auf ihre vier anderen Freunde, als Knuckles ein merkwürdiges Geräusch vernahm.
    Mit einem Erdbeben und dem unverwechselbarem Lachen von Robotnik, kam ein gewaltiger Roboter aus der Erde. – Der Roboter hatte die Form von Robotnik. Tails erkannte diese Maschine sofort, denn gegen diese Maschine hatte Sonic vor plus minus acht Jahren gekämpft. Tails erinnerte sich, dass es zwei Jahre vor der Wiederbegegnung mit Knuckles gewesen war.
    »Robotnik!« schrie Tails, und bevor er weiter reden konnte, flog der Buggy mitsamt seiner drei Innsassen durch die Luft. Tails hoffte, dass sie den Aufprall überleben würden, doch durch seine Angst vergaß er, dass Sonic und die anderen hier in der Nähe sein mussten.
    Alle drei warteten auf den Aufprall, und als sie die Augen öffneten, weil nichts geschah, erblickten sie Tikal.
    Der Buggy schwebte kopfüber vor Tikal. Sie drehte ihn mit ihren telekinetischen Kräften um, und ließ ihn sanft auf den Boden schweben.
    »Wir kommen wohl gerade rechtzeitig!« lachte Silver.
    »Wie gerufen!« gab Shadow zu. »Aber jetzt Schluss mit dem Geschleime, wir haben etwas zutun!«
    Shadow sprang aus dem Buggy, und machte sich bereit für den Kampf.
    Tails und Horus kletterten aus dem Buggy, und liefen hinter Silver und Sonic. Ohne etwas zu sagen, zog Tails seine Freundin hinter eine Düne, und ging mit ihr in Deckung.
    »Sonic und die anderen werden das schon erledigen!« keuchte er außer Atem.
    Horus lächelte um ihre Angst zu verbergen, und sagte gekonnt: »Etwas anderes hätte ich auch nicht gesagt. Sonic, Knuckles, Shadow und du, ihr seid schon länger hier, und habt genug Erfahrung mit den Beiden!«
    »Oh ja, wie recht du damit hast!« dachte Tails.

    Sonic, Silver, Knuckles, Tikal und Shadow stellten sich um Robotnik und seinen Roboter herum auf. Sonic erkannte, als er genauer hin sah, dass der Roboter dieselbe Schwachstelle besaß, wie sein Vorgänger.
    »Du lässt dir auch nichts neues mehr einfallen!« rief er von der Rückseite des Roboters.
    Shadow lief in Lichtgeschwindigkeit zu Sonic hinüber.
    »Was meinst du damit, er lässt sich nichts neues mehr einfallen?« flüsterte er.
    Sonic zeigte auf einem Punkt auf dem Verbindungsstück zwischen Robotniks Kabine und dem Roboter.
    »Sonic, das ist genial, aber wie willst …«, begann Shadow, aber Sonic unterbrach ihn.
    »Du bist doch unser Pistolen und Kanonen Experte, lass dir etwas einfallen. – Aber schnell
    Für dass, was Sonic meinte, brauchte Shadow nicht lange überlegen.
    Er griff an seine Beine, dieses öffnete sich an der Seite, und eine Halterung an jedem Bein kam heraus. – In diesen Halterungen hingen jeweils eine silberne, Desert Eagle Titanium 50AE, neun Millimeter.
    Er griff sich die Waffen, und sprang etwas zurück.
    Shadow versteckte sich hinter einem Felsen, und zielte auf ein Verbindungsstück des Roboters.
    »Was versuchst du da?« fragte Robotnik und lachte über Shadow, als dieser begann auf ihn zu schießen. »Es hat kein Zweck, ich habe alles perfekt geplant. Deine neun Millimeter Geschosse können mir nichts anhaben!«
    Robotnik drehte sich mit seinem Roboter, und schleuderte alle fünf durch die Luft.
    Als sie auf den sandigen Boden aufschlugen bewegte sich niemand von ihnen, bis auf einer.
    Shadow fiel es wie Schuppen von den Augen ein.
    »Die Spezialmunition!« dachte er.
    Halsüberkopf rannte er durch den feinen Sand zu Tails und Horus.
    »Shadow, ist alles vorbei?« begann Horus, doch als sie sein Gesichtsausdruck sah, wusste sie, dass es noch gar nicht richtig angefangen hatte.
    »Hast du die Munition dabei, Tails?« fragte Shadow schnell.
    Tails wusste sofort, welche Munition er meinte, und sagte: »Ich weiß aber nicht, was passiert, wenn du sie benutzt. Sei vorsichtig
    Tails übergab ihn vier carbonfarbene Patronen.

    In einer Handbewegung nahm er beide Magazine aus seinen Waffen, leerte sie komplett, und setzte in jedes der beiden Magazine zwei der Patronen, die Tails ihm gegeben hatte.
    Mit seinen Daumen stellte er die Waffen auf Speedloading, einer Modifikation, die Tails vor einigen Tagen in seine Waffen eingebaut hatte.
    »Hoffen wir mal dass es klappt!« nuschelte Shadow und rannte los.
    Robotnik war gerade vor Tails und Horus, als Shadow verschwand.
    »Das kannst du nicht mit mir machen Shadow!« fluchte Robotnik.
    Robotnik schaute auf seine Instrumente, und auf seinem Radar erkannte er ein Objekt, welches mit unmenschlicher Geschwindigkeit über das Radar huschte.
    Es tauchte auf, und war sofort wieder verschwunden.
    »Shadow, ich werde dich erwischen!« lachte Robotnik, und lud seine Hauptwaffe auf, um Tails und Horus zu töten.
    Robotnik startete die Triebwerke seines Roboters, damit er in die Luft abheben konnte.
    »Wenn Shadow sich aus den Staub macht, erledige ich erstmal die anderen, die sich nicht wehren können!« dachte er, und bekam einen Lachanfall.
    Robotnik konnte sich aber nicht lange über seinen Sieg freuen.

    Robotnik sah den kleinen Punkt auf dem Radar immer näher kommen, und als der Punkt etwa auf der hälfte des Weges bis zur Mitte war, wurde aus einem Punkt plötzlich drei.
    Shadow hatte zwei von den vier Patronen abgefeuert, und war so überrascht, als er merkte, dass diese Patronen innerhalb von nicht mal mehr als einer halben Sekunde, schon nicht mehr zusehen waren, dass er fast vergessen hatte, was Tails zu ihm gesagt hatte.
    »Was sind das für Patronen?« dachte er, und machte eine Vollbremsung.
    Shadow konnte gerade noch rechtzeitig abbremsen, als er eine gewaltige Druckwelle auf sich zukommen sah.
    »Oh, oh!« dachte er. »Was ist da passiert?«
    Shadow wollte gerade wieder mit Schallgeschwindigkeit weiterlaufen, als ihn die Druckwelle erreichte.
    Der schwarze Hedgehog wurde wie Pappmaschee von den Füssen geworfen, und flog im Sand, Metallteilen und anderen Sachen die von der Druckwelle mitgerissen worden waren durch die Luft.
    Er schaute sich um, und suchte nach seinen Freunden. – Selbst mit seiner hochentwickelten Technik, konnte er keinen von ihnen orten.
    »Das kann nicht sein!« dachte er erschrocken.
    Wo waren seine Freunde? Wo war Robotnik?

    Shadow knallte plötzlich gegen irgendetwas Großem. – Es gab das typische Geräusch, wenn Metall auf einen hohlen Metallkörper prallte.
    »Das glaubt mir keiner!« schimpfte Shadow, als er versuchte zu erkennen, wo er gerade gegen geschleudert wurden war. Er fand noch rechtzeitig eine Möglichkeit, an der er sich festhalten konnte, bevor er weiter ohne Halt in diesem Sturm weiter geflogen wäre.
    »Das Schicksal meint es doch gut mit mir!« lachte Shadow, als er erkannte, dass das woran er sich festhielt, der Roboter von Robotnik war.
    Sie verließen die Explosionswelle, und flogen nun über Wasser. – Shadow wusste nicht, ob es die Nordsee oder schon der Atlantik war, über den er sich befand.
    Er schlug sich ein Loch in den Roboter, und schlüpfte hinein.
    Shadow stellte fest, dass der Roboter von innen viel kleiner war, als er angenommen hatte.
    Er konnte sich nur kriechend durch die engen Gänge bewegen.
    Endlich erreichte er den Kommandoraum.
    »Schnell die Selbstzerstörung aktivieren!« sagte er sich, und räumte erstmal ein paar Trägerbalken, die ihm im Weg lagen, beiseite.
    Er erreichte das Kontrollpult, und fackelte nicht lange.
    Da er nicht wusste, ob diese Maschine noch funktionierte, nahm er seine beiden Desert Eagle Titanium 50AE neun Millimeter, und hoffte, dass er noch ein letztes Magazin dabei hatte.

    Shadow schaute nach.
    »Kein Magazin mehr, und es lief doch alles gerade sooo gut!« dachte er, und ärgerte sich.
    Er machte einen Schritt nach hinten, drehte sich um, und hörte ein unverwechselbares Geräusch.
    Eine Desert Eagle Titanium 50AE neun Millimeter Patrone viel auf den metallischen Boden. – Shadow ließ das Magazin seine Waffe, die er in der rechten Hand hielt fallen, griff ins Dunkle nach der Patrone, und in einer Nanosekunde tat er sie in das Magazin, und dieses wieder in seine Desert Eagle Titanium.
    Shadow lud seine Waffe, und konzentrierte sich.
    Gerade wollte er auf das Steuerpult schießen, als er eine Energie spürte.
    »Das ist unmöglich«, dachte er. »Es ist doch nur eine Legende?«
    Ohne zu beachten, dass er sich in Gefahr befand, drehte er sich um, und lief auf eine Tür zu.
    Er trat die Tür ein, und was er in diesen winzigem Raum fand, war wie sechs richtige im Lotto.
    »Jackpot!« dachte er.
    Shadow ging zu einer Art Schaltkasten, öffnete ihn, und fand nach dem er gesucht hatte.
    In fünf kleinen gläsernen Behältern befand sich jeweils ein Splitter eines Chaosemeralds.
    Diese leuchteten aber nicht wie die, die er kannte. – Diese hier warne von einer schwarzen Materie umgeben.

    Shadow nahm sich eine dieser gläsernen Behälter, und schraubte ihn auf.
    Er wollte gerade den Splitter herausnehmen, als er sich plötzlich wieder vor dem eingezäunten Gelände befand, und in der Ferne sah er etwas Großes explodieren.
    Shadow schaute sich um, und suchte seine Freunde.
    Diese standen mit dem Buggy hinter einer der etwas größeren Dünen, und hatten das Geschehen beobachtet.
    »Hoffentlich hat Shadow es noch geschafft!« flüsterte Tails, und die anderen nickten ihm zustimmend zu.
    »Hey Leute! Ihr könnt rauskommen!« rief Shadow im selben Augenblick.
    Ohne zu atmen, sprang Tails auf, und rannte in die Richtung auf Shadow zu.
    »Shadow, ich dachte wir hätten dich verloren!« rief Tails aufgeregt.
    Shadow hob die Hand, in der er den Emeraldsplitter hielt, und sofort verstummte Tails.
    »Wir haben zwar diese Schlacht verloren, aber der Krieg ist noch nicht vorbei!« sagte Shadow etwas gespielt, und seine Freunde lachten mit ihm.
    »Dann lass uns mal zurück nach Hamburg, und uns auf das Schlimmste vorbereiten!« sagte Sonic, und ohne ein weiteres Wort, machten sich alle acht Freunde auf den Heimweg.

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    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Di Jun 23, 2009 12:09 pm

    13. Das neue Hauptquartier

    »Hier könnt ihr nicht bleiben!« begrüßten Lung und Maja die gerade auf ihr Grundstück fahrenden Freunde.
    »Warum? Was ist los, erzählt!« sagte Sonic als erster.
    Lung erzählte, was passiert war, während sie fort waren.
    »Wenn das wahr ist, was du da sagst, also, dass ein Metallischer Sonic hier herumgeschnüffelt hat, dann müssen wir uns etwas einfallen lassen!« sagte Knuckles erschrocken.
    Jeder wusste, wen Knuckles gemeint hatte. – Es war Metal Sonic.
    Einzig und allein Tails und Horus blieben ruhig.
    »Lung! Maja! Folgt mir, Horus und ich haben vor zwei oder drei Tagen schon vorgesorgt!« rief Tails den beiden Drachen zu.
    »Wie … was meinst du damit?« fragten die anderen gemeinsam.
    »Ihr werdet es sehen!« sagte Horus, und zwinkerte Tails zu.

    Tails überlegte, wie er nun schnell mit dem Buggy zu ihrem neuem Hauptquartier kommen könnte. »Der Buggy ist zu langsam!« dachte er.
    »Tails!« unterbrach Horus seinen Gedanken. »Ich habe da eine Idee, fahr los. – Ich werde es unterwegs ausprobieren!«
    Tails wollte nichts sagen, weil er nicht wusste, ob er sich aufregen oder neugierig sein sollte, dass sie an seinem Buggy herum schrauben wollte. Er sagte nur in einem Monotonen Tonfall: »Wenn du meinst, dann fahre ich mal los!«
    Horus kletterte während der Fahrt auf das Heck des Buggys, dort wo der Zwölfzylinder wie ein Schweizeruhrwerk seine Arbeit machte.
    »Shadow, gib mir mal bitte den Emeraldsplitter?« sagte sie, und schaute ihn bestimmt an.
    Shadow sah ihren Blick, und gab ihr ohne etwas zusagen den Emeraldsplitter.
    »Ich hasse es, wenn man mich so ansieht!« flüsterte er, und durch den dröhnenden Motor, oder auch durch den Fahrtwind hörte ihn niemand. Ihn hätte auch niemand gehört, wenn er es etwas lauter gesagt hätte.
    Horus schraubte mit bloßen Händen am Motor herum.
    Es gab einen Knall, als ob gerade einige der Ventile ihren Geist aufgegeben hätten, und Horus hielt in der linken Hand die Zuführung der drei Leitungen, die den Kraftstoff zum Motor leiteten.
    »Was wird das?« dachte Shadow.
    Horus holte aus dem nichts, einen kleinen viereckigen Mechanismus, öffnete ihn, legte den Emeraldsplitter hinein, und setzte ihn genau vor der Mündung der drei Leitungen in den Motor.

    Mit einem schnellen Blick, und zwei Handbewegungen kontrollierte sie ihre Arbeit, und kletterte wieder auf ihren Sitz. – Ohne etwas zusagen, schnallte sie sich an, und sagte dann:
    »Tails, jetzt gib dem Buggy mal ordentlich die Sporen!« und prüfte noch mal, ob ihr Gurt auch richtig festsaß.
    »Ihr solltet euch auch anschnallen!« sagte sie an die fünf, die auf der Rückbank zusammen gequetscht saßen.
    »Geht nicht, wir sind zwei zu viel, oder zwei Gurte zu wenig!« sagte Tikal.
    »Sonic, wir folgen ihnen ohne Probleme mit eigener Kraft!« grinste Shadow.
    Sonic nickte, und die beiden Hedgehogs sprangen aus dem Buggy.
    »Wir sehen uns!« lachte Horus, und befahl Tails den Turbo zu benutzen.

    Es gab ein zischendes Geräusch, und im nächsten Augenzwinkern von Sonic und Shadow, die neben dem Buggy gelaufen waren, war der Buggy verschwunden.
    »Aber …«, begann Sonic, und gab Shadow ein Zeichen zum Anhalten.
    »Hast du dass eben gesehen?« fragte Sonic als sie stehen geblieben waren.
    »Schneller als wir? – Unmöglich!« sagte Shadow.
    Sonic suchte den Himmel ab, und fand schnell, nachdem er gesucht hatte.
    Er pfiff zweimal, und wartete.
    Für Sonic und Shadow die immer auf der Überholspur lebten, kam es vor, als waren Stunden vergangen, als sie die beiden Drachen am Horizont als kleine Punkte ausmachten.
    »Maja! Lung!« rief Sonic. »Könntet ihr uns mitnehmen?«
    Die beiden Drachen sahen die beiden Hedgehogs an, und Lung fragte:
    »Was ist denn los ihr seid doch sonnst schneller als alles andere?«
    »Ja, sind wir eigentlich auch«, begann Sonic.
    »Aber als Horus den Buggy umgerüstet hatte, wussten wir nicht, dass diese Emeraldsplitter so eine Energie haben«, fuhr Shadow fort. »Und ich würde gerne mehr über diese Splitter erfahren!«
    Maja schmunzelte, und deutete Sonic auf sie heraufzuklettern. Lung bot es auch Shadow an, und keiner der beiden Hedgehogs verneinte.
    Etwas deprimiert, saßen die beiden auf den beiden Drachen, und flogen durch die warme Sommerluft.
    Nach etwa einer Stunde erreichten sie einen kleinen Wald, und dahinter lag eine Heide.
    Lung und Maja flogen mit Höchstgeschwindigkeit auf die Heide zu. – Plötzlich gab es einen Überschallknall, und im nächsten Moment flogen sie nebeneinander auf einen einzigen Felsbrocken zu, der auf der Heide stand.
    »Stellt euch etwa fünfundzwanzig Schritte südlich von diesen Felsbrocken hin!« sagte Lung.
    »Wir sehen uns dann gleich!« fügte Maja noch schnell hinzu.
    Sonic und Shadow sprangen von den beiden Drachen herunter, bedankten sich, und gingen zu der beschriebenen Stelle.

    »Was wird das, wenn´s fertig ist?« fragte Shadow etwas genervt.
    »Keine Ahnung« begann Sonic, während er seine Schritte zählte. »Zweiundzwanzig, … Dreiundzwanzig, … Vierundzwanzig, … Fünfundzwanzig …«
    Dann blieben sie beide nebeneinander stehen. – Sonic sah sich nach den beiden Drachen um, und bemerkte, dass sie verschwunden waren.
    Lung und Maja waren schon im neuen Versteck, welches sogar eine genauso große Drachenhöhle besaß, wie die, in der die beiden Drachen auf ihre neuen Freunde trafen.
    Sonic zuckte mit den Schultern, und wollte gerade etwas an Shadow gewannt sagen, als aus dem Boden um sie herum fünf metallische Ringe herauskamen. Dabei warfen sie eine menge Sand und Rasen durch die Luft.
    Es gab einen hellen Lichtblitz, und Sonic und Shadow befanden sich viele Kilometer unter der Erde.
    Tief unter der Erde befanden sie sich in einem dunklen Raum. Umgeben von fünf metallischen Ringen, die im nächsten Moment im Boden verschwanden.
    »Das ist mal eine Technologie, die mir gefällt!« sagte Shadow. »Oder was sagst du dazu, Sonic?«
    »Ich stimme dir voll und ganz zu!« antwortete Sonic zurückhaltend.
    Fahles Licht ging an, und gemeinsam verließen sie den Ringraum durch eine Nanowand.


    Zuletzt von *Balto* am Di Jun 23, 2009 12:13 pm bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet

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    Anmeldedatum: 12.02.09

    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Di Jun 23, 2009 12:10 pm

    »Sonic!« rief Cream, das kleine Hasenmädchen, während es auf Sonic zulief.
    »Hallo Cream!« begrüßte Sonic sie. »Wie ist das möglich, dass das hier alles schon eingerichtet ist?«
    »Das haben Amy, Cheese und ich gemacht!« antwortete Cream.
    »Chao, Chao!« freute sich Cheese.
    Sonic lobte die beiden, und selbst Shadow war überwältigt.
    Zum Ersten mal konnte er es nicht verhinder, dass er zugab, dass er es nicht besser hinbekommen hätte. »Dafür hätte ich bestimmt Jahre gebraucht!« sagte er, und lächelte die kleine Häsin an.
    Cheese flog vor Freude um die drei herum, und landete dann auf eine der Kopflehnen der Sessel. »Chao, Chao!« rief er wieder, und lächelte fröhlich.
    Sonic, Shadow und Cheese gingen in die Küche, wo Amy, Silver und Tikal gerade irgendetwas zu essen vorbereiteten.
    »Raus hier!!!« schrieen sie, noch bevor Sonic, Shadow oder Cheese die Küche betreten konnten.
    Ohne etwas zu erwidern, verließen Sonic und Shadow die Küche. Nur Cheese schwebte noch im Türrahmen.
    »Chao?« piepste er.
    Silver winkte ihn zu sich. »Du warst doch nicht gemeint!«
    »Chao! Chao!« rief Cheese, und freute sich, dass er zusehen durfte, was die drei dort kochten und backten.
    Sonic und Shadow setzten sich in das gemütliche Wohnzimmer, und sahen sich um.
    »Nicht übel, nicht übel!« sagte Shadow, und durchbrach die Stille, die bis dahin geherrscht hatte.
    »Ja, die haben echt mehr drauf, als man von ihnen denken könnte!« stimmte Sonic ihm zu.
    »Was wohl Tails und Horus machen?« dachte Sonic, und sagte dann laut: »Hast du unsere beiden Technikfreaks gesehen?«
    »Nein, keinen der beiden!« sagte Shadow, und benutzte sein übermenschliches Gehör.
    Nach zwei oder drei Sekunden sagte er: »Hören kann ich auch keinen der beiden, und auch nichts, was auf sie schließen lassen könnte!«
    Sonic und Shadow legten ihre Beine auf den metallischen Tisch, und Shadow bat seinen blaufarbigen Hedgehog-Freund, die Musik an zumachen.
    Sonic machte das gewaltige Teufel 7.1 Suroundsystem mit der Teufel Decoderstation 3 an.

    Plötzlich erschienen zirka eineinhalb Meter vom Tisch entfernt fünf Transportringe. Es gab den üblichen Lichtblitz, und im nächsten Moment standen Tails und Horus in den Ringen.
    Die Ringe verschwanden wieder im Fußboden des Wohnzimmers, und die beiden Füchse gesellten sich zu Sonic und Shadow.
    »Ach, ihr seid auch endlich da!« sagte Horus.
    Shadow grinste kurz böse, und Horus verstummte.
    »Wie konnten wir denn wissen, dass der Buggy plötzlich so schnell abhaut?« fragte Sonic.
    »Ich wollte euch nicht ärgern, wirklich!« begann Horus. »Ich wusste auch nicht, dass die Splitter so effektiv sind.«
    »Ist schon in Ordnung!« beendete Shadow die Diskussion der beiden. »Geschadet hat es auch nicht, Sonic. Und wir wissen nun, dass wir uns um sie keine Sorgen mehr machen müssen, wenn sie mit dem Buggy unterwegs sind.«
    »Du hast recht, so wird Eggman oder Schrottnik sie nie erwischen!«
    »Ach noch etwas, Shadow«, begann Horus.
    »Ja!?« erwiderte Shadow.
    »Ich habe dein Motorrad mal ein bisschen aufgemotzt, und modifiziert!«
    »Was hast du gemacht? Du hast an meiner Maschine herum geschraubt?« fauchte Shadow sie an.
    Horus blickte böse zurück, nahm ihn an der Hand und zerrte ihn zum Ringtransporter.

    Sonic schaute zu Tails herunter.
    »Zeigst du mir unser neues Versteck?« fragte er den orangefarbigen Fuchs.
    »Klar, großer Bruder!« antwortete Tails, und nahm die Fernbedienung.
    Tails machte den Fernseher an, und im selben Moment verschwanden gerade die fünf Ringe des Ringtransporters.
    »Wo ist das?« fragte Sonic, als er sah, wie sich ein Ringtransporter aktivierte, und Shadow und Horus erschienen.
    »Das ist in unserer Garage!« antwortete Tails.
    Tails zeigte ihm alle Orte des neuen Hauptquartieres, und als er damit fertig war, sagte Sonic: »Das ist ja Wahnsinn. Aber eines musst du mir erklären?«
    »Ja, was möchtest du denn wissen?«
    »Wenn wir uns unter der Erde befinden, wie ist es möglich dass hier die Sonne herein scheint?« fragte Sonic und zeigte auf die Fenster die an der Decke in regelmäßigen Abständen angebracht waren.
    »Das war Horus Idee, ich wollte ja auf der Erdoberfläche bauen. Sie meinte aber, es wäre doch sicherer, wenn wir die Basis unter die Erdoberfläche setzen, damit man sie nicht so schnell orten kann.« antwortete Tails.
    »Ja, und wie ist dass mit den Fenstern möglich?« bohrte Sonic nach.
    »Das sind keine, es sind Holomonitore!«
    »Logisch!« sagte Sonic.
    Plötzlich fielen ihm Lung und Maja ein.
    »Was ist überhaupt mit unseren beiden Drachen?« fragte Sonic erschrocken.
    Tails erhob sich von der Couch, und sagte: »Komm mit, ich zeige es dir!«
    Tails lief zu einer kleinen rundlichen Lucke, und sagte: »Sonic, ich habe extra für uns einen Hochgeschwindigkeitstunnel zur neuen Drachenhöhle gebaut!«
    »Cool!« sagte Sonic. »Das ist genau nach meinem Geschmack!«
    Tails sprang hinein, und Sonic folgte ihm.
    »Immer mir nach!« rief Tails, und schon rollten sie, wie zwei Murmeln durch eine Murmelbahn, durch den Highspeedtunnel.

    Shadow folgte mehr oder weniger freiwillig seiner kleinen Begleiterin.
    »Wann sind wir denn da?« fragte Shadow, und in der nächsten Sekunde blieb Horus stehen.
    »Jetzt!« antwortete die kleine Füchsin.
    Sie trat an ein riesiges Tor, und stellte sich vor einem Irisscanner.
    Ein Laser tastete ihre linke Iris ab, und danach öffnete sich das schwere Metall Tor, vor dem sie standen.
    »Das ist ja total lächerlich!« sagte Shadow.
    »Warum?« fragte Horus und verschränkte die Arme.
    »Na ja, also …« begann Shadow. »Dieses Tor, da kann ich so durchbrechen!«
    »Ach! … meinst du?« fragte Horus. »Willst du es mal ausprobieren?« Sie musste sich zusammenreißen, nicht in einen Lachanfall auszubrechen.
    »Klar, mach´ das Tor wieder zu, und ich zeige dir, wie ich es durchbreche!« erwiderte Shadow.
    Ohne ihn davon abzuhalten, da Horus sowieso wusste, dass sich Shadow von seinem Vorhaben nicht abbringen ließ, schloss sie das schwere Tor wieder, und ging in einen etwa zehn Meter entfernten Zugangstunnel in Sicherheit.
    Shadow nahm anlauf, und rannte mit Überschallgeschwindigkeit auf das Tor zu.
    Kurz nachdem Shadow am Tunnel vorbeikam, in dem Horus in Deckung gegangen war, hörte Horus das typische Geräusch, das zuhören ist, wenn zwei metallische Objekte aufeinander prallen.
    Kurz darauf kam Horus aus dem Zugangstunnel, und schaute zum Tor.
    »Na, habe ich es dir nicht gesagt!« sagte sie triumphierend, während sie wieder zu Shadow ging.
    »Wa … was ist«, begann Shadow und versuchte das Gleichgewicht zuhalten. »Was zum Teufel ist das für ein Material?« beendete Shadow seine Frage, als er sich hingesetzt hatte.
    »Adamantium!« antwortete Horus.
    Erschrocken sah Shadow sie an. »Wie habt ihr dass in so kurzer Zeit hinbekommen?«
    »Tails hat das schon seit zweieinhalb Jahre geplant und vorbereitet!« antwortete Horus.
    Shadow verstand. – Etwas sehr wichtiges, und wertvolles musste sich hinter diesem Tor befinden.
    Horus ging an das Tor, und dort zu einem Irisscanner.
    Es piepte zweimal kurz, und Horus trat an die Seite von Shadow.
    »Hier ist dass, was ich dir zeigen wollte!« sagte Horus, als sie in den dunklen Raum hineingingen.
    »Licht!« sagte Horus, und langsam wurde es in dem Raum heller.
    »Was ist das?« fragte Shadow, als er sah, was dort etwa zehn Meter von ihm entfernt stand.
    »Das ist dein Motorrad!« begann Horus, und trat an die Maschine heran.
    »Und was hast du nun alles daran gemacht?«
    »Nicht nur ich, auch Tails!« begann Horus. »Also, Tails hat mir ein paar Kreative Ideen gegeben!«
    »Folter mich nicht!« japste Shadow, und schwang sich auf sein schwarz-rotes Motorrad.
    Das Motorrad glänzte, und in den Chromteilen, des Motorrads konnte Shadow sich nicht nur einmal sehen, sondern in seinen Augen spiegelte er sich selbst auch noch mal, und so sah er sich unzählige male.
    »Ok, dann machen wir mal eine Testfahrt!« erwiderte Horus und schwang sich auf den Sozius. »Ich zeige dir mal etwas!« sagte Horus noch, und griff von hinten an den Lenker.
    Horus betätigte einen kleinen für menschliche Augen nicht erkennbaren Knopf, der sich zwischen der Kupplung und dem Lenker befand.
    »So, jetzt kannst du losfahren!«
    »Was hast du da eben gemacht?« fragte Shadow, und holte seine beiden Desert Eagle Titanium aus seinen Beinen.
    »Ich habe das Motorrad auf deine Kennung umprogrammiert!« antwortete Horus. »Damit keiner unerlaubt eine Spritztour machen kann!«
    Shadow hielt seine beiden Desert Eagle in den Händen, und plötzlich öffneten sich an den Seiten der Shopper zwei Öffnungen – eine auf der linken Seite, eine auf der rechten Seite – als würde Shadow dieses Motorrad schon Ewigkeiten kennen, warf er seine Desert Eagle in die Luft, nahm das Motorrad vom Seitenständer und startete den Zweizylinder. – Das Motorrad schnurrte wie eine Katze.
    Im nächsten Moment fielen die beiden Desert Eagle von Shadow in die dafür vorgesehenen Halterungen.
    Er blickte kurz zurück zu Horus.

    Shadow schaute sich um, und als er sich das zweite Mal umsah, und immer noch keinen Ausgang sah, fragte er: »Wo geht es hier denn nach draußen?«
    »Warum nach draußen? Willst du sie nicht mal auf unser eigenen Rennstrecke testen?« war die Gegenfrage von Horus.
    Shadow nickte, und fragte unbekannt höflich: »Rennstrecke? – Wie komme ich denn dahin?«
    »Lass mich lenken, den Rest machst du!« erwiderte Horus.
    Shadow runzelte die Stirn, doch ohne zu wiedersprechen, gehorchte er.

    Sonic saß immer noch mit Tails im Wohnzimmer, und Tails fiel plötzlich noch etwas ein.
    »Eine Sache habe ich dir noch gar nicht gezeigt!« sagte er an Sonic gerichtet.
    »Was denn?«
    »Wie konnte ich es vergessen? – Horus und Shadow sind bestimmt dort, ich kenne sie lang genug, und sie weiß was Shadow gefällt!« sagte Tails und schaltete den Fernseher wieder ein, und auf die Kameras der Rennstrecke.
    »Eine Rennstrecke?« fragte Sonic. »Cool, unsere eigene Rennstrecke!«
    Tails stand auf, und sagte: »Komm wir nehmen den schnellsten Weg dorthin. – Mmm, möchtest du schnell oder schnell und spannend dorthin?« und während er den letzten Teil seines Satzes sagte, zeigte er auch auf den Fernseher.
    »Schnell und spannend!« antwortete Sonic.

    Über Kommentare zu meiner Fan Fiction würde ich mich sehr freuen.
    Ich bekomme ja überhaupt kein Feedback!?

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    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Di Jun 30, 2009 12:40 pm

    14. Das Rennen

    Tails ging mit Sonic an eine Wand des Wohnzimmers, und sagte:
    »Dann sehen wir uns gleich an der Rennstrecke!«
    Er öffnete eine runde Luke, und sprang hinein. Sonic wartete ein paar Sekunden, und folgte ihm.
    Sonic merkte, wie er von einem Luftstrohm angezogen wurde, und erst wollte er sich nicht davon lenken lassen, sondern selbst entscheiden wo und wie er durch die Tunnel rollen sollte. Doch ihm fiel ein, dass er den Weg gar nicht kannte, und so ließ er sich einfach von dem starken Luftstrom führen.

    Dreißig Sekunden später kam Sonic bei der Rennstrecke aus dem Tunnel.
    »Wieso hast du so lange gebraucht?« fragte Tails.
    »Ich wusste nicht, dass ich mich einfach führen lassen konnte!« antwortete Sonic.
    Tails nickte. »Ich hätte es dir sagen sollen!« gab er zu. »Aber egal! Komm, die anderen warten schon!«
    »Die anderen?« fragte Sonic und lief Tails hinterher.
    »Shadow, Knuckles und unsere anderen Sportfreaks!« war die Antwort.
    Sonic und Tails liefen durch einen schmalen Tunnel, und plötzlich schloss sich hinter ihnen eine Tür. – Sonic hatte es nur bemerkt, da die Tür einen Lärm machte, den man nicht überhören konnte.
    »Was war das?« fragte er.
    »Das war nur der Zugangsschacht, der nun Versiegelt ist!« antwortete Tails.
    »Wofür muss er versiegelt sein?« fragte Sonic nach, doch Tails antwortete nicht.
    Sie folgten einem Licht, das am Ende des Tunnels zu sehen war.
    Tails bremste ab, und das Duo blieb genau auf einer Aussichtsplattform die sich am Ende des Tunnels befand.
    »Willkommen auf meiner Rennstrecke THE HERO GP!« stellte Tails ihm die Rennstecke vor, während gerade die Scheinwerfer angingen die die Strecke beleuchteten.
    »Cool!« grinste Sonic. »Wo sind Shadow und Horus?«
    »Hier drüben sind wir!« rief Horus ihnen zu und winkte die beiden zu sich.
    Sonic sah sich den Teil der Rennstrecke an, den man von hier sehen konnte, und fragte:
    »Sieht interessant aus, kann ich THE HERO GP mal testen?«
    »Klar, kannst du!« sagte Tails und sah Horus an.
    »Ja klar!« nickte sie. »Aber würde es dir nicht viel mehr gefallen, gegen jemand ein Rennen zu bestreiten, Sonic?«
    »Schon«, begann Sonic und überlegte. »Aber wer käme denn da in Frage?«
    »Ich!« kam es von weit weg.
    »Silver, wo kommst du denn her?« fragte Sonic.
    »Warum ruft mich denn keiner?« fragte sie.
    »Hey Silver, bleib ruhig, dass ist alles nicht vorgesehen gewesen!« ging Shadow dazwischen, der mit Horus gerade durch eine Nanowand zu ihnen in den Rennstreckenraum kam.
    Plötzlich kam Tails eine Idee. Er schnipste mit den Fingern, und sagte:
    »Hey, warum lauft ihr drei nicht zusammen gegeneinander!«
    »Von mir aus!« erwiderte Shadow.
    »Aber keine Magie!« sagte Sonic, und sah Silver an.
    »Schon ok!« lächelte sie.
    »Dann geht´s los!« rief Sonic, und die drei Hedgehogs liefen zur Startlinie.
    Sie machten sich bereit.
    Tails ging zu einer schwebenden Plattform, und stellte den Countdown ein.

    Tails wollte gerade den Countdown starten, als ihm etwas einfiel.
    »Halt!« rief er. »Ich hole eben mein Hoverboard, ich will mitmachen!«
    »Tails, bringst du mir meines auch mit?« rief Horus ihm hinterher.
    Tails viel gerade etwas ein. Er blieb stehen, drehte sich um, und sagte:
    »Sonic – Silver – Shadow – soll ich eure auch mitbringen, dann haben wir alle dieselben Voraussetzungen!«
    Shadow sah zu Sonic und Silver. Beide nickten ihm zu, und dann sagte er für sie drei:
    »Tails, bring´ sie mit, das wird interessant!«
    Tails verschwand, und die anderen warteten.
    »Sollen wir Knuckles rufen?« fragte Silver und sah die anderen an.
    »Es wäre ungerecht, wenn wir Knuckles und Tikal nicht bescheid sagen würden!« antwortete Shadow. »Ob sie dann runter kommen, und am Rennen teilnehmen, ist ihre Sache. Ihnen aber nichts von dem Rennen erzählen, darüber wäre Knuckles gar nicht gut zusprechen, wenn er es dann herausbekommt. – Ich erinnere euch nur …«
    »Ja, ok!« unterbrach Sonic. »Ich schau mal, wo er ist!«
    Sonic wollte sich gerade auf den Weg machen, als Horus »HALT!« rief.
    »Warum so kompliziert?« fragte sie, als Sonic wieder zurückkahm. »Wir haben doch unsere interne Kommunikationsanlage!«
    Sonic zog die rechte Augenbraue hoch, und Horus sagte schnell darauf:
    »Ich zeige es euch!« und ging auf die Plattform, drückte einen Knopf und sagte dann:
    »Knuckles! Tikal, geht bitte zu einem Ringtransporter, oder zu einer Kommunikationseinheit!«
    Sie warteten, und nach ein paar Atemzüge, hörten sie die Stimme von Tikal.
    »Ja! Horus, was ist los?«
    »Steht Knuckles auch … ah, ok. Bleibt bitte so stehen!« sagte Horus.
    Sie betätigte ein Regler, und im nächsten Augenblick sahen sie einen hellen Lichtblitz und dann standen die beiden Ameisenigel vor ihnen.
    Sie blickten sich kurz um, und gesellten sich dann zu Sonic, Silver und Shadow.
    »Wo ist Tails?« fragte Tikal.
    Ein heller Lichtblitz erschien, und Tails antwortete: »Hier!« dabei zeigte er neben sich auf ein paar Hoverboards.
    »Das blau-weiße ist, Sonic´s!« sagte Tails, und gab die Boards dem jeweiligen Besitzer.
    »Das orange-weiße ist meines!
    Das rot-weiße ist Knuckles!
    Silver hier, ich glaube das silber-weiße Board passt zu dir!« scherzte Tails.
    »Fehlen nur noch Horus, Tikal und mein Board!« sagte Shadow.
    »Ich weiß!« erwiderte Tails.
    »Ich glaube das schwarz-rote ist meines!« drängte Shadow den Fuchs.
    »Ja, hier!« sagte Tails, und übergab ihm sein Board.
    Tails räusperte sich, und dann gab er Tikal ihr Board.
    »Die Farben stehen dir glaube ich am besten. Hellbraun und Weiß!« sagte er.
    »Cool!« sagte Horus. »Die Farben Grün und Weiß!«
    Alle bedankten sich für die Boards, und Sonic sagte:
    »Das ist aber nicht mein altes, oder?«
    »Nein, ich habe alle neu entworfen, und gebaut. Schau, es sieht doch auch ganz anders aus!« antwortete Tails.
    Alle stellten ihr Board auf den Boden, mehr oder weniger da sie automatisch über dem Boden schwebten.
    »Wartet kurz hier!« fiel es Tails gerade ein, und lief zu einem kleinen Ringtransporter. »Ich bin gleich wieder da! Ich muss noch etwas holen, uns fehlt etwas!« und im nächsten Moment verschwand Tails, und die fünf Metallringe verschwanden wieder im Boden.

    Alle schwiegen, doch Sonic störte die Ruhe. »Ist jemanden etwas an den Ringtransportern aufgefallen?« fragte er.
    »Ja, stimmt!« sagte Shadow. »Der in unserem alten Speicher hatte acht!«
    »Genau!« erwiderte Horus. »Ich habe mir aber gedacht mit fünf geht der Vorgang schneller!«
    »Wir kommen vom Thema ab!« unterbrach Tails plötzlich das Gespräch.
    Er stand an der Start- und Ziellinie, und warf jedem seine Skibrille und dessen Hoverboardhandschuhe zu.
    Diese speziellen Handschuhe, waren an den Fingerkuppen offen.
    Auch die Skibrillen hatten die Personenfarben von einem, so konnte niemand seine mit dessen eines anderen verwechseln.
    Bei den Handschuhen, war es noch einfacher. – Sie hatten jeweils das gleiche Farbschema wie dessen Hoverboard.

    Nun standen Sonic, Silver, Tails, Horus, Knuckles, Tikal und Shadow an der Start- und Ziellinie. – Das Rennen ging über sechs Runden.
    Es gab dort alles, Highspeed-, Offroad-, Eis-, Eng-, und Kombinationssektoren.
    Alle sieben kamen sehr gut vom Start weg.
    Shadow lag recht weit vorne. – Plötzlich kam in ihm der Bösewicht wieder hoch.
    Tails durfte seine brutale Art als erster spüren.
    Tails hatte eine Abkürzung genommen. – Diese Abkürzung war gerade mal so breit, dass eineinhalb Hoverboards nebeneinander gepasst hätten.
    Er lag auf dem vierten Platz.
    Sonic war die meiste Zeit auf dem ersten, nur Silver löste ihn hin und wieder ab.
    Knuckles war erst dritter, doch Tails lag durch seine Abkürzung nun vor Knuckles und Shadow auch.
    Tikal viel auf den sechsten, und Horus auf den siebten Platz zurück.

    Sonic und Silver hatten fast zwei Sekunden Vorsprung auf Tails und Shadow.
    Tails und Shadow brauchten fast eine halbe Runde um an Sonic und Silver heranzukommen.
    Ohne Vorwarnung nahm Shadow den kleinen Fuchs mit seinem rot-schwarzem Board auf´s Kreuz. – Erst rammte er ihn von hinten, dann beschleunigte er, bremste kurz ab, drehte sein Board dabei um neunziggrad, und donnerte damit ungebremst gegen das Hoverboard von Tails.
    Sonic und Silver fuhren gerade Kopf an Kopf in einen aufsteigenden Korkenzieher hinein.
    Silver hörte plötzlich jemanden schreien, griff darauf unter die linke Seite ihres Hoverboards, und machte eine hundertachtziggrad Drehung.
    »Fahr weiter, ich schau mal was passiert ist!« rief sie Sonic zu während sie über ihm schwebte und sein fragendes Gesicht sah.

    Sonic wusste, dass nun nur noch Shadow hinter ihm war, der eine Gefahr für ihn werden konnte.
    Silver kam genau im richtigen Moment bei Tails an.
    Sie sah ihn durch die Luft fliegen, und dann schaffte er es noch, sich mit einer Hand an seinem Hoverboard zu krallen.
    Silver drehte ihr Hoverboard wieder in Fahrtrichtung, und steuerte es genau neben Tails.
    »Nimm meine Hand!« sagte sie, und Tails zögerte keinen Moment.
    Er griff nach ihrer Hand, und gemeinsam mit ihrer Kraft, schaffte er es wieder auf sein Hoverboard.
    »Das war knapp!« dachte er.
    Silver stellte sich wieder richtig auf ihr Board, und schaute noch einmal kurz zurück zu Tails.
    Dieser bedankte sich mit einem Daumen nach oben, und dann folgte er ihr.

    Das Rennen war fast beendet, und Tails wollte es irgendwie hinbekommen, sich bei Silver zu bedanken, noch während des Rennens.
    Er fuhr neben ihr, und deutete ihr, sie solle sich an ihm festhalten, und sich konzentrieren.
    Silver konzentrierte sich, und sah wie Sonic und Shadow um den ersten Platz fuhren.
    Plötzlich merkte sie, dass sie Tails immer noch festhielt. – Sie ließ ihn los, und Tails steigerte sofort sein Tempo.
    Im nächsten Moment waren Tails und Silver sogar vor Sonic und Shadow.

    Das Rennen war beendet, als Tails in der sechsten Runde als erster über die Ziellinie fuhr.
    »Was? – Warum bin ich vierter?« fragte Shadow verwundert, als er über die Ziellinie gefahren war und neben Sonic stehen blieb.
    »Keine Ahnung?« begann Sonic. »Ich bin genauso verwundert!«
    Beide sahen, wie Tails mit einem Lächeln im Gesicht um die Kurve kam, und dann sagte er:
    »Na, damit habt ihr nicht gerechnet?«
    »A … aber, … aber du warst doch hinter uns?« stotterte Shadow, und Sonic verschlug es ganz die Sprache.
    »Ja, war er auch!« verteidigte Silver Tails.
    »Und wie …«, begann Sonic.
    »Silver hat mich vor einem Ausscheiden gerettet!« antwortete Tails. »Und als Dank, habe ich sie in meinem Windschatten fahren lassen!« Tails zwinkerte Silver zu.
    »Das gibt eine Revanche!« sagte Knuckles als er als fünfter über die Ziellinie fuhr, und neben seinen Freunden stehen blieb. – Die beiden letzten waren Horus und Tikal.
    Sie lieferten sich bis zum Ende ein Kopf an Kopf – Rennen.
    »Das müssen wir auf dem Foto schauen!« sagte Tails während er auf einen der großen Monitore zeigte, wo das Endergebnis angezeigt wurde.
    Sofort berechnete der Computer das Fotofinish, und dann stand das Ergebnis so fest, wie eine Deutsche Eiche.

    Das Endergebnis sah so aus:

    Platz eins: Tails
    Platz zwei: Silver
    Platz drei: Sonic
    Platz vier: Shadow
    Platz fünf: Knuckles
    Platz sechs: Horus
    Platz sieben: Tikal

    »Das müssen wir irgendwann nochmal machen!« sagte Knuckles als sie die Rennstrecke verließen, und alle stimmten ihm zu.
    Tails ging zum Kontrollpult, und aktivierte den Transporter.
    Die sieben Freunde verschwanden von der Bildfläche der Rennstrecke, und standen auf einmal wieder im Wohnzimmer.
    Horus war so nett, und nahm von den anderen ihre Hoverboards, ihre Brillen und Handschuhe mit, und brachte die Sachen zu all den anderen Spielsachen für große Jungs.

    Als sie wieder kam, setzte sie sich zu Tails auf das Sofa.
    Sonic holte gerade tief Luft, und als er ausatmete, ging im gesamten Versteck das angenehme weiße Licht aus und wurde durch blinkendes blaues Licht ersetzt. – Gleichzeitig ging ein Alarm los.

    *Balto*
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    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Mi Jul 01, 2009 6:48 am

    15. Freund oder Feind

    Im gesamten Versteck blinkte blaues Licht und überall konnte man den Alarm hören.
    Der Alarm überraschte unsere Freunde so unvorbereitet, dass sie vor Schreck aus der Couch oder dem Sessel sprangen.
    »Was ist das für ein Alarm?« fragte Shadow und blickte zu Sonic.
    Sonic zuckte mit den Schultern, was soviel bedeuten sollte, wie ›ich weiß es auch nicht‹.
    »Dunkle Materie!« schrie Horus, »los, raus hier – los
    Sonic schaute zu Silver, und bevor er etwas sagen konnte, sagte sie:
    »Verschwindet, ich kümmere mich um die anderen!«

    Tails blickte nervös um sich. – Er suchte etwas.
    »Hat jemand die Fernbedienung mit den merkwürdigen Symbolen gesehen?« fragte er.
    »Meinst du die? – Hier fang!« sagte Shadow und warf ihm die Fernbedienung zu, die auf der Kommode lag.
    »Los, kommt her!« rief Tails.
    Alle der anwesenden, außer Sonic, Silver und Shadow rannten zu Tails.
    Shadow sah die beiden anderen Hedgehogs an, und sagte dann mit befehlender Stimme:
    »Ihr solltet auch verschwinden. Mir kann nichts passieren!«
    Sonic und Silver vertrauten ihm ohne Widerworte. Sie rannten zu Tails, und im nächsten Moment wurden sie mit einem Transporterstrahl auf die Erdoberfläche transportiert.
    »Ich hoffe, ich habe nichts falsches gesagt!« dachte Shadow.
    Ohne eine weitere Sekunde zu verschwenden, schaltete er den Fernseher ein, und sagte:
    »Sicherheitsprotokoll – Earth Chaos – Gamma
    Sofort kam die Bestätigung.
    »Sicherheitsprotokoll – Earth Chaos – Gamma … wurde bestätigt! … Volle Kontrolle aller Protokolle für P-STH # 01 wurde aktiviert. … Willkommen Shadow!«
    Noch während Shadow die Bestätigung hörte, machte er sich auf den Weg.

    Durch die Aktivierung des Sicherheitsprotokolls – Earth Chaos – Gamma, wurden alle Personen, und andere Lebewesen, die im Computer des Verstecks vermerkt waren, auf die Erdoberfläche transportiert.
    »Was ist passiert?« fragte Cream Tails.
    »Das ist kompliziert!« antwortete dieser.
    »Shadow fehlt!« stellte Amy fest.
    »Er hat gesagt, er wolle …« Sonic brach ab, als Tails aufgeregt seinen Namen rief und auf ihn zugerannt kam.
    »Was ist los?« fragte Sonic. »Ist den anderen etwas passiert?«
    »Nein, nein!« sagte Tails außer Atem. »Es geht um Shadow!«
    Wie auf ein Kommando sahen alle den kleinen Fuchs an.
    »Was ist mit Shadow?« fragte Horus, als sie an die Seite von Tails trat.
    »Wenn ich richtig informiert bin«, begann Tails außer Atem. »Also, … wenn ich richtig informiert bin, und es wahr ist, was ich in der Drachenhöhle gelesen habe, ›rufen‹ die Sol Emeralds sich!«
    »Und was heißt dass für Shadow?« fragte Amy.
    »Es ist so, dass Shadow aus verschiedenen Genfragmenten erschaffen wurde. Zur einen Hälfte aus denen von Sonic und zur anderen Hälfte aus denen von ›Black Doom‹!« begann Tails mit seiner Erklärung.
    »Und wenn ich die Zeichnungen in der Drachenhöhle richtig verstanden habe, dann können drei Sachen mit unseren Shadow passieren!«
    »Wie drei Sachen? Erzähl weiter!« unterbrach Knuckles.
    »Es ist so, dass wenn Shadow mit dieser dunklen Materie in Berührung kommt, wird er entweder komplett gelöscht, oder er wird auf seine alte Programmierung gesetzt, oder das schlimmste von allen Möglichkeiten, durch seine Energie wird der Emeraldsplitter zu einem Super Magneten, und sie überschneiden bei ihrem Versuch wieder zueinander zu finden die Dimensionen! – Wenn das passiert, weiß niemand wie es weiter geht. – Denn es hat noch keiner geschafft, von einer Dimension in eine ganz bestimmte zuspringen. – Wenn er die Technik, Geräte und eine Energiequelle hätte, die der der Sonne um das … ähm … undenkbare übersteigt, wäre es vielleicht mit einer ein- oder zweiprozentigen Wahrscheinlichkeit möglich, in eine ganz bestimmte Dimension zuspringen!« erklärte Tails.
    Jeder verstand in welcher Gefahr sich Shadow begeben hatte.

    Währenddessen im Versteck von Sonic und seinen Freunden.
    Das ›Sicherheitsprotokoll – Earth Chaos – Gamma‹ wurde gestartet, und Shadow machte sich auf den Weg zu den Sol Emeraldsplitter.
    Das gesamte Versteck wurde nach und nach abgeriegelt.
    Shadow stand nun vor dem Lagerraum, in dem sich der Emeraldsplitter befand, und hinter ihm schloss sich das letzte Sicherheitstor.
    »Mal schauen, was da los ist!« dachte er.
    Er ging durch das Hochsicherheitstor, und was er dann sah, ließ ihn staunen.
    In dem Raum, in dem der Splitter aufbewahrt wurde stand eine Katze.
    »Wer bist du?« fragte Shadow, und stellte sich ihr schnell in den Weg.
    »Was willst du an dieser Truhe?« fragte er, als er sah, worauf sie es abgesehen hatte.
    »Ich will euch helfen!« antwortete sie. »Mein Name ist Blaze the Cat
    »Du willst uns helfen – brichst bei uns ein – und stiehlst den Emeraldsplitter?« erwiderte Shadow.
    »Ihr wisst gar nicht, in welcher Gefahr ihr euch befindet!« antwortete Blaze. »Ich kann euch vor dieser dunklen Materie beschützen!«
    Shadow sah sie drohend an, er traute ihr nicht.
    »Dieser Behälter, und das was in ihn ist, bleibt hier!«
    »Du bist kein Lebewesen aus Fleisch und Blut!« stellte Blaze fest.
    »Nein, das bin ich nicht!« sagte Shadow. »Aber egal. Was du auch vor hast, wenn du diesen Behälter mitnehmen willst, musst du mich auch mitnehmen!«
    Blaze sah Shadow verwundert an, stellte sich entspannt vor ihn und sagte:
    »Abgemacht, aber wir müssen uns beeilen!«

    Shadow ließ sie zu dem Behälter mit dem Emeraldsplitter, und beobachtete sie genau dabei, was sie tat.
    Blaze nahm den Behälter, schraubte ihn auf und nahm den Emeraldsplitter heraus.
    »Du musst mir unbedingt erzählen wo du ihn herhast!« sagte Blaze.
    Sie griff nach ihrer Halskette, machte den Anhänger daran auf, und steckte den Splitter des Emeralds hinein.
    Als sie den Splitter aus dem Behälter genommen hatte, spürte Shadow die gewaltige Energie die von diesem Splitter ausging.
    »Los, und jetzt raus hier!« befahl Shadow und packte sie an einem Arm.
    Blaze riss sich los, und sagte: »Warum? Ihr habt jetzt nichts mehr zu befürchten!«
    Erstaunt sah Shadow sie an.
    »Sag Sonic und deinen anderen Freunden bescheid. Wir treffen uns dann im Wohnzimmer von euch!« sagte Blaze. »Ich werde euch alles erzählen, und eure Fragen beantworten, soweit ich es kann!«
    Blaze zeigte auf den Ausgang, doch Shadow rührte sich nicht.
    »Komm mit, ich werde dich nicht allein in unserem Versteck herumschleichen lassen, bis ich weiß, auf wessen Seite du stehst. – Ich traue dir nicht!« erwiderte Shadow mit ernster Stimme.
    »Von mir aus!« gab Blaze zurück. »Dann bring mich zu Sonic, Tails und den anderen.«
    Gesagt, getan. Shadow ging mit ihr aus dem Lagerraum, und brachte sie in das Wohnzimmer. Ohne sie loszulassen ging er mit ihr zum Wohnzimmertisch und nahm die Fernbedienung. – Er tippte einen Code ein, und das Sicherheitsprotokoll wurde herunter gefahren.
    Über die interne Kommunikationsanlage, die Horus so umprogrammiert hatte, dass man mit jedem, der im Computer registriert war kommunizieren konnte, sagte er den anderen auf der Erdoberfläche bescheid, dass er die Lage wieder im Griff hatte.
    Im nächsten Augenblick erschienen im gesamten Versteck hier und dort Transporterstrahlen.
    Alle teleportierten sich dort hin wo sie zuvor waren.
    Und so standen vor Shadow und Blaze nun Sonic, Silver, Tails, Horus, Knuckles und Tikal.
    Erstaunt sahen sie den Neuankömmling an.
    »Wer ist das?« fragte Sonic und Knuckles fast im selben Moment.
    »Das wird Sie uns hoffentlich gleich erklären!« antwortete Shadow und zeigte auf Blaze.
    Sonic und die anderen setzten sich hin.
    »Lass sie los, sie kann hier nirgendwo hin.« sagte Horus.
    »Da bin ich mir nicht so sicher!« erwiderte Shadow.
    »Du kannst mich ruhig loslassen. Ich wollte doch, dass du mich zu Sonic und deinen anderen Freunden bringst!« fauchte Blaze.
    Shadow sah in die Runde, und Sonic und seine Blicke trafen sich.
    Kurz darauf ließ er sie los, und setzte sich auf einen der Sessel.
    Tikal, Knuckles, Horus und Tails saßen auf einem vierer, Sonic und Silver saßen nebeneinander auf einen zweier und Blaze setzte sich auf den letzten freien einer Sessel.
    »Mein Name ist ›Blaze the Cat‹!« begann Blaze.
    »Wo kommst du her? – Was machst du hier? – Warum kennst du uns alle?« sprudelte es neugierig aus Tails heraus.
    »Eins nach dem anderen!« antwortete Blaze. »Ich werde euch nun alles erzählen. – Wer ich bin, woher ich komme, und alles andere!«
    Alle waren still und verfolgten aufmerksam der Geschichte von Blaze the Cat.

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    [Fan Fiction] Sonic – The next Generation

    Beitrag  *Balto* am Mo Jul 06, 2009 9:19 am

    16. Blaze, die Sol Emeralds und noch mehr Emeralds

    »Alles begann im Jahre 1986«, begann Blaze.
    »In diesem Jahr ist Robotnik bei uns auf Mobius, das erste Mal auf der Bildfläche erschienen, und hat ein Jahr später den gesamten Planeten beherrscht!« unterbrach Sonic sie. »Sorry, erzähl weiter.«
    »In diesem Jahr ist Eggman Nega in unserer Dimension aufgetaucht, und auch er hat ein Jahr später den gesamten Planeten beherrscht. – Ich und eine kleine geheime Organisation, die ihre gesamte Lebensweise auf das Leben unter der Erde angepasst hatte, waren die einzigen, die sich ihm, also Eggman Nega, widersetzten!«
    »Ich habe eine Frage, Blaze!« sagte Sonic, als sie eine Pause machte.
    »Du möchtest bestimmt wissen, ob Eggman Nega der erste war, der in meiner Dimension für Angst und Schrecken sorgte. – Nein, mein Vater erzählte mir, als ich klein war, dass der Großvater von Eggman Nega, also ›Robotnik Devil‹, schon lange den Planeten terrorisierte. – Jedenfalls, habe ich meine gesamte Jugend damit verbracht, mich auf den Kampf gegen Eggman Nega vorzubereiten.« erzählte sie weiter.
    »Und wie, und warum bist du in unserer Dimension?« fragte Knuckles.
    »Dazu wollte ich gerade kommen.« sprach Blaze weiter während sie in die kleine Runde sah.
    »Also …« begann sie wieder. »Durch einen mir nicht bekannten Unfall – denke ich – oder einem Experiment von Eggman Nega, wurde ein Sol Emerald zerstört!«
    »Woher weißt du das?« fragte Sonic.
    »Ich war leider in unmittelbarer Nähe«, lachte Blaze. »Ich hatte es im Gefühl, dass er irgendetwas plante, und da hatte ich mir gedacht, ich behalte ihn im Auge!«
    »Was ist denn passiert?« drängte Sonic sie.
    »Hey, Sonic! – Sie wird es uns schon erzählen. Ich bin genauso neugierig wie du!« bremste Shadow ihn.
    »Ich hatte mich in die Basis geschlichen«, erzählte Blaze. »Uns fehlte nur noch ein Sol Emerald, dann hätten wir alle sieben beisammen gehabt!« Blaze machte eine Pause, und dachte nach. »Jedenfalls hatte ich ihn durch einen der Lüftungsschächte beobachtet. Er wollte, wenn ich es richtig verstanden habe, die dunkle Materie, die um den Sol Emerald saß, für seine Zwecke verwenden!« Tränen rannen ihr über die Wange. »Eggman Nega hat es irgendwie hinbekommen, diesen Sol Emerald zu zerstören. – Und durch die dunkle Chaos Energie sind alle, die sich in seiner Basis befanden in verschiedene Dimensionen verschoben wurden. – Aber auch der zerstörte Emerald wurde aus meiner Dimension verschoben!« schluchzte Blaze.
    »Ah, nun verstehe ich!« murmelte Sonic.
    »Du bist also in deiner Dimension, sozusagen der selbe wie Sonic hier!« stellte Tails fest.
    Blaze nickte, und sagte: »So ist es, aber ich kann jetzt nichts daran ändern, dass ich nicht zurück kann.«
    »Warum nicht?« fragte Silver, die die ganze Zeit schweigend zugehört hatte.
    »Ich brauche alle Teile des zerstörten Emerald!« antwortete Blaze.
    »Aber wie willst du sie finden, wenn sie in verschiedene Dimensionen sind, wie du sagst?« fragte Tikal.
    »Ich hab´s!« warf Horus ein, und sprang auf. Alle sahen sie verwundert an.
    »Erzähl bitte, was dir durch den Kopf geht, Horus!« bat Knuckles ungewöhnlich freundlich.
    »Ich und Tails«, begann Horus und schaute zu ihrem Freund. »Wir könnten mit ein wenig Zeit und dem Splitter des Sol Emeralds vielleicht etwas bauen!«
    Alle sahen zu Tails, der erschrocken merkte, dass ihn alle ansahen. »Ähm … ja, wir könnten da etwas versuchen!« sagte er schnell, damit seine Freunde aufhörten ihn anzustarren. – Das mochte er nämlich überhaupt nicht.
    »Wir sollten dann gleich damit beginnen!« warf Horus ein. »Darf ich den Splitter des Sol Emeralds haben?«
    Blaze gab der kleinen Füchsin den Splitter.
    Tails und Horus gingen zu einem Schrank, und Tails sagte noch schnell:
    »Wenn wir etwas neues wissen, sagen wir euch bescheid!«
    Im nächsten Moment gab es den Lichtblitz den der Transporterstrahl projizierte, und weg waren Tails und Horus.

    »Blaze, sag´ mal, wie viele wart ihr denn in eurer Organisation?« fragte Knuckles.
    »Wir waren so mehr oder weniger als der halbe Planet!« antwortete Blaze.
    »Was, so viele? Eure Organisation war ja sogar größer als unsere auf unserem … ähm … also auf Mobius!« staunte Knuckles und Sonic gleichermaßen.
    »Es lief bis vor zwei Jahren alles nach unserem Plan!« sagte Blaze und schüttelte den Kopf. »Wir hatten einen unserer besten Soldaten in die Armee von Eggman Nega geschleust. Doch irgendwie hat es Eggman Nega herausbekommen, und es geschafft, ihn umzupolen!« Blaze fing an zu weinen.
    Silver setzte sich neben ihr, streichelte sie und sagte:
    »Wir wissen wie du dich fühlst, wir haben dasselbe erlebt. – Für uns kommt es so vor, als würdest du uns gerade unsere eigene Vergangenheit präsentieren!«
    »Wirklich?« fragte sie mit zitternder Stimme.
    »Ja, so ist es!« sagte Tikal sanft.
    Sonic blickte erst Silver und danach Tikal fragend an. Silver blickte zu Tikal, die sich um Blaze kümmerte, und sprach dann für sie mit. »Sonic, Shadow und auch du Knuckles, ihr könnt euch ruhig um wichtigere Dinge kümmern. Tikal und ich kümmern uns schon um Blaze!«
    Die drei nickten, und verließen den Raum.

    Als sie durch die vielen verschiedenen Gänge gingen, sagte Knuckles: »Was wäre, wenn dieser Eggman Nega auch hier in unsere Welt gelandet ist? Das könnte richtig kompliziert werden für uns!«
    »Du denkst immer an Weltuntergang hoch tausend, Knuckles!« sagte Shadow grimmig.
    »Ich meine ja nur, … es wäre doch durchaus denkbar …« dachte Knuckles laut.
    »Können wir das Thema wechseln, Freunde?« unterbrach Sonic.
    Die drei Freunde gingen schweigend weiter.
    »Was willst du jetzt machen, Sonic?« fragte Knuckles mit schwankender Stimme.
    »Also … ich weiß es nicht so genau!« begann Sonic.
    »Warum schauen wir uns nicht mal um, ob wir noch andere aus der Dimension von Blaze finden?« schlug Shadow vor.
    »Meinst du, dass wäre eine gute Idee?« war die Gegenfrage von Sonic.
    »Warum eigentlich nicht, wir haben nichts zu verlieren?« mischte sich Knuckles ein.
    »Hey! Ihr vergesst, dass da draußen nicht mehr zwei, sondern drei von diesen eigen ernannten ›ich bin der Herrscher der ganzen Welt‹ herumlaufen?« sagte Sonic.
    »Ja, und dass ist eine guter Grund, weshalb wir keine Zeit verlieren sollten!« erwiderte Shadow.
    Plötzlich schwieg das Trio. – Jeder überlegte, wie sie mit der Situation umgehen sollten.
    Sie befanden sich nun im unterirdischem Komplex ihres Verstecks, dort wo noch reichlich Platz für weitere Räume, Hallen und anderen Sachen war.
    »Wollen wir mal zu Tails und Horus?« durchbrach Knuckles die Stille.
    »Warum nicht, vielleicht haben sie schon etwas herausgefunden!« antwortete Sonic.
    Shadow war in Gedanken versunken.
    »Hey Shadow! – Kommst du mit?« rief Sonic als er sah, dass Shadow eine ziemlich weite Strecke zurückgelegt hatte.
    »Was? Wie?« erschreckte sich Shadow. »Wartet, natürlich komme ich mit!«

    »Wartet kurz!« begrüßte Tails die drei, als sie am Labor ankamen.
    Tails legte den Splitter beiseite, ging zu einem Kompressionsraum, und als das grüne Licht über der Tür leuchtete, verließ Tails das Labor.
    »Die Splitter … es ist irre … ähm … ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll!« sagte er.
    »Langsam Tails«, bremste Sonic ihn. »Komm erstmal wieder runter, und dann erzähl uns, was Horus und du herausgefunden habt!«
    Nun kam auch Horus aus dem Labor heraus. Beide zogen die Schutzanzüge aus, und dann sagte Horus: »Kommt mit in den Beobachtungsraum!«
    »Wir wollen euch etwas zeigen!« sprach Tails weiter.
    Sonic, Shadow und Knuckles sahen sich an.
    »Ihr seid gerade rechtzeitig gekommen!« sagte Horus und führte die drei in den Beobachtungsraum. Tails folgte ihnen mit einem hoffnungsvollen Gesichtsausdruck.
    Er schloss hinter sich die schwere Tür des Beobachtungsraumes, und fragte dabei:
    »Horus, startest du das Programm?«
    »Ja mach ich!« antwortete sie, und ging an ein Steuerpult.
    Sie drückte ein paar Knöpfe, und stellte sich dann wieder zu Tails, der vor dem Steuerpult stand.
    »Wir haben das geschafft, was Eggman Nega zwar versucht hat, aber nicht geschafft hat!« begann Tails.
    »Halt, bevor wir das Experiment starten, sollten wir Blaze holen!« unterbrach Sonic.
    »Ich gehe und hole sie!« erwiderte Horus. »Silver und Tikal bringe ich auch mit!«
    Horus lief los, und holte die drei.
    Es dauerte nicht lange, bis Horus mit Silver, Tikal und Blaze im Schlepptau wiederkam.
    Alle waren gespannt. – Niemand wusste, was nun kam.

    Tails aktivierte einen Roboterarm, an dessen Ende einen Laser montiert war.
    »Erkläre uns was du da machst?« fragte Blaze.
    »Ich … ähm … ich glaube Horus kann es euch besser erklären!« antwortete Tails.
    »Wir werden nun versuchen, diesen Splitter so zu ionisieren!« erklärte Horus. »Also, wir werden die dunkle Materie mit den positiven Teilchen eines unserer Chaos Emeralds bestrahlen!« erklärte Horus kurz.
    »Und weshalb?« fragte Knuckles. »Ich glaube nicht, dass da etwas passieren wird!«
    »Horus, Tailsihr seit klasse!« platzte es aus Tikal heraus.
    Alle sahen sie an, und Knuckles schimpfte: »Ich komme da nicht mehr mit, könnt ihr mal in einer Sprache reden, die wir alle verstehen? – Wenn nicht, gehe ich runter in die Bibliothek, und lerne Antikisch – dann will ich mal sehen, ob ihr mich dann noch versteht
    »Knuckles, überleg doch mal …« begann Tikal. »Sie wollen die dunkle Materie, mit der hellen Materie unserer Emeralds neutralisieren!«
    »Dann gäbe es vierzehn … ähm … hat jemand berücksichtigt, was schief gehen könnte?« erwiderte Knuckles.
    Horus nickte, und beruhigte ihn. »Alles was in diesem Raum dort passiert, spielt sich in einer anderen Phase des hier statt!«
    Alle setzten ihre Schutzbrillen auf, die sie von Tails oder Horus bekamen.

    Der Laser beschoss den Splitter, und nach dem etwa zwei Minuten dauernden Beschuss, deaktivierte Tails ihn.
    Ob man einen Schalter betätigt hätte, fiel Shadow plötzlich um.
    Alle erschreckten sich, und drehten sich zu ihm um.
    »Shadow!« rief Blaze. »Was ist gerade passiert?«
    Keine gab ihr eine Antwort.
    Sie kniete sich an der Seite von Shadow hin, und versuchte sich auf etwas merkwürdiges, was sie plötzlich spürte, zu konzentrieren.
    »Beschieß bitte noch mal den Splitter!« befahl Blaze.
    Tails tat ihr den Gefallen, und sofort verkrampfte sich Shadow wieder.
    »Das ist doch nicht möglich?« sagte sie. »Oder doch!«
    Blaze stand auf, und schaute sich um.
    »Wir haben hier nicht mehr den Shadow, den wir kennen!« sagte Blaze vorsichtig.
    Alle schwiegen.

    Es vergingen ein paar Minuten, dann schlug Shadow plötzlich die Augen auf.
    Alle starrten ihn mit offenem Mund, und ohne etwas zu sagen an.
    »Was ist los?« fragte Shadow. »Du, ihr wolltet uns doch etwas zeigen, Tails?«
    »Du fühlst dich wirklich gut, Shadow?« fragte Blaze.
    »Ich fühle mich anders – irgendwie lebendig!« erwiderte Shadow.
    »Es ist passiert!« sagte Tails.
    »Was ist passiert?« fragte Shadow.
    »Das was in der Höhle der Rätzel an den Wänden beschrieben war!« antwortete Sonic.
    »Was willst du mir damit sagen? – Erzähl!« drängte Shadow.
    »Dort stand geschrieben«, begann Sonic. »Das mit den Sol Emeralds Maschinen zum Leben erweckte werden könnten!«
    Alle hörten ihm zu.
    »Hey, schaut euch das an!« rief Horus aufgeregt.
    Sonic verstummte und alle, außer Blaze, gingen an die Scheibe des Labors.
    »Das kann doch nicht echt sein!« sagte Knuckles.
    »Doch, dass muss echt sein!« korrigierte Tikal ihn. »Diese Energie würde ich noch in einer Entfernung von tausend Lichtjahren erkennen!«
    »Was ist los?« fragte Silver und trat an die Seite von Tikal.
    »Nicht möglich!« sagte Silver als sie das sah, was Knuckles und Tikal sahen.
    »Klärt uns mal jemand auf?« fragte Shadow, während Blaze ihm half wieder auf die Beine zukommen.
    Sonic drehte sich zu ihnen um, und sagte: »Der Splitter des Sol Emeralds ist zu einem normalen Chaos Emerald geworden mit stärkeren und wahrscheinlich auch noch mehr Eigenschaften!«
    »Ja, aber das ist noch nicht mal das faszinierendste!« sagte Knuckles.
    »Der Splitter ist wieder zu einem Emerald geworden, und noch dazu haben sich irgendwie die anderen sechs auch noch hierher teleportiert!« sprach Tails für ihn weiter.
    »Ja, aber ihr sieht so nachdenklich aus?« bohrte Shadow nach.
    »Wir haben nun auch noch einen Master Emerald!« antwortete Tikal.
    »Was? Noch einen?« staunte Shadow und musste sich das ansehen.
    Sie redeten noch eine Weile darüber, wie das passieren konnte, und dann sagte Tails:
    »Könnt ihr Horus und mich alleine lassen, wir würden gerne weiter arbeiten!«
    Keiner der anwesenden widersetzte sich dem Wunsch, und ließ die beiden allein.
    Sie redeten über das, was sie gerade erlebt hatten, und Shadow konnte es immer noch nicht glauben. – Er bestand nun nicht mehr aus edlem Metall, sondern nun war er, wie alle anderen, aus Fleisch und Blut!

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi Mai 16, 2012 11:25 pm